13. Cristliche Mythen – Inspirationsquelle für große Künstler

  • „Mythen sind überlieferte Erzählungen, die oft aus sehr alten Zeiten stammen und von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Sie handeln meist von Göttern, Helden, Naturkräften oder der Entstehung der Welt und versuchen, Dinge zu erklären, die sich Menschen früher nicht wissenschaftlich erklären konnten…In Mythen spielt Übernatürliches eine zentrale Rolle! Zitat ChatGP

Christliche Mythen sind Überbleibsel antiker religiöser Glaubensinhalte, die mit dem naturwissenschaftlich geprägten Weltbild von heute nicht vereinbar sind


Michelangelo, Sixtinische Kapelle, Die Erschaffung von Sonne und Mond

Die biblische Schöpfungsgeschichte ist in wesentlichen Teilen mit dem, was wir heute sicher über die Entstehungsgeschichte der Welt wissen, nicht vereinbar. Daraus folgt: Wenn Gott die Welt erschaffen hat, dann hat er bei dieser biblischen Botschaft sicher nicht die Feder geführt, der Schöpfungsbericht ist also nur ein uralter, von naiv-gläubigen Menschen erdachter Mythos.


Michelangelo, Sixtinische Kapelle, Gott erschafft Adam

Falsch: Der Mensch hat sich nach dem Stand der im Rahmen der Evolutionstheorie gewonnenen Erkenntnisse aus Frühformen von Lebewesen über einen Zeitraum von Millionen von Jahren im Überlebenskampf mit der Natur zum ‚Homo Sapiens‘ entwickelt.


Michelangelo, Ignudi, Sixtinische Kapelle, Gott erschafft Eva aus der Rippe von Adam

Diese religiöse Botschaft ist schlicht „dummes Zeug“.


Michelangelo, Sixtinische Kapelle, Sündenfall und Vertreibung aus dem Paradies

Ein von Gott (aus „Lehm“ bzw. dem Nichts) geschaffenes menschliches Urpaar (mit den Eigenschaften eines heutigen Menschen) hat es nicht gegeben. Menschen sind das Produkt einer evolutionären Entwicklung aus Frühformen von Lebewesen. Der Garten Eden ist ein naives religiöses Phantasieprodukt.


Leonardo da Vinci, Die Verkündigung der Geburt Jesu

Engel sind religiöse Phantasiegestalten; eine „Frohe Botschaft“ kann daher real nicht durch einen Engel überbracht worden sein. Im Übrigen wurde Maria auf natürliche Weise schwanger.


Raffael, Sixtinische Madonna (Verehrung der „heiligen Jungfrau“ Maria)

Maria war bei der Geburt Jesu keine Jungfrau. Sie hat Jesus auf natürliche Weise empfangen und zur Welt gebracht. Sie war auch Mutter weiterer im Neuen Testament erwähnter Kinder. Wer der natürliche Vater von Jesus war, ist unbekannt.


Rembrandt, Die Auferweckung des Lazarus

Es gibt keine übernatürlichen Kräfte, die einen Toten wiederbeleben können.


Rembrandt, Der ungläubige Thomas (beim Anblick des „wiederauferstandenen“ Jesus)

Die“Wiederauferstehung“ Jesu von den Toten ist aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht wahr.


Titian, „Himmelfahrt“ der „Jungfrau“ Maria

Bei diesem Dogma der Katholischen Kirche handelt es sich um eine obskure religiöse Phantasterei; ein solches Geschehen wird nicht einmal im Neuen Testament erwähnt.


Michelangelo, „Piéta“ (Das Bild stellt gemäß christlicher Lehre Maria mit dem vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus dar)

Diese Skulptur ist ohne Zweifel das Meisterwerk eines genialen Künstlers. Allerdings verdankt der Künstler seine Inspiration einem religiösen Mythos, da Jesus nicht als Gottes Sohn, sondern als >Mensch von dieser Welt< geboren und gestorben ist, und die trauernde Maria daher auch nicht – wie die KK den Gläubigen einredet – die „Mutter Gottes“ ist. Oder können Sie mir erklären, auf welche real nachvollziehbare Weise ein Mensch in dieser Welt zu einem außerirdischen Wesen werden kann und woran man das erkennen kann?

Veröffentlicht von Jürgen Lipki

Jürgen Lipki, Pensionär Jurist, vormals Leiter einer Jugendstrafanstalt in NRW

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